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Profi Tipps Betriebsmittel

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Lehnen Sie sich zurück und bringen Sie ganz entspannt Ihren Garten in Form. Ein Mähroboter macht es möglich. Selbständig mäht er Ihre Grünfläche und umgeht Hindernisse. Die feinen Schnittgutreste fallen auf den Rasen zurück, verroten und sind somit ein natürlicher Rasendünger.
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Wissenswertes über chemisch-technische Produkte.

Der Umgang mit Kraftstoffen, Betriebsmitteln und anderen chemisch-technischen Produkten erfordert Fachwissen und Vorsicht zugleich. Mit unseren Profi-Tipps gestalten Sie die Arbeit sicherer und erhalten Wert und Funktionalität Ihrer Geräte.

 


Profi-Tipp: Sonderkraftstoffe

Treibstoff beffüllung eines Benzin-Rasenmähers

Motorgeräte sind unverzichtbare Helfer. Meist mit Zweitaktmotoren ausgerüstet, blasen sie jedoch ihren benzolhaltigen „Gefahrstoffcocktail“ unmittelbar in die Atemluft der Nutzer. Normalbenzin ist als krebserregend (karzinogen) in Kategorie 1 eingestuft. Im Gegensatz zum Autofahrer hat der Bediener von Motorgeräten mit dem Kraftstoff unmittelbaren Kontakt – sei es über die Haut, zum Beispiel an den Händen oder über das Einatmen von Dämpfen bzw. Abgasen über Nase und Mund. Verwenden Sie daher nur Sonderkraftstoffe und tragen Sie ggf. eine persönliche Schutzausrüstung (siehe Kapitel Arbeitsschutz).


Profi-Tipp: Schmierstoffe

E-Coll Schmierstoff wird auf einen Rasenmäher aufgetragen

Für eine lange Lebensdauer von Maschinen bzw. Maschinenbauteilen ist neben einer regelmäßigen Wartung die richtige Schmierung von großer Bedeutung. Schmierstoffe erhöhen den Wirkungsgrad und die Lebensdauer von Maschinen, indem sie Reibung, Korrosion und somit vorzeitigen Verschleiß vermeiden. Sie sorgen für eine gute Wärmeabfuhr, dämpfen Schwingungen, verhindern das Eindringen von festen und flüssigen Stoffen an Dichtstellen und bewirken damit eine Senkung von Reparatur- und Wartungskosten. Da jeder Schmierstoff für spezifische Anwendungen bestimmt ist, empfehlen wir, sich an unsere kompetenten Fachberater zu wenden. Diese finden gemeinsam mit Ihnen eine optimale Lösung.

Öle: Eine Ölschmierung ist immer dann zu empfehlen, wenn eine Fettschmierung aufgrund hoher Drehzahlen oder hoher Temperaturen nicht möglich ist. Schmieröle sorgen bei der Entstehung von Reibungs- oder Fremdwärme für die notwendige Wärmeabfuhr. Zudem ermöglichen sie durch ihre hohe Viskosität (Zähflüssigkeit) eine gute Schmierstoffverteilung und sorgen dadurch auch für eine Reinhaltung der Schmierstellen. Grundstoffe für Schmieröle sind Mineral- oder Syntheseöle, die für bestimmte Anforderungen mit unterschiedlichen Additiven versetzt werden. Sie unterscheiden sich unter anderem in puncto Mischbarkeit, Temperaturverhalten, Schmierfähigkeit und Herstellungskosten.

Fette: Der Vorteil einer Fettschmierung liegt in der hohen Konsistenz der Schmierfette. Sie ermöglichen das Schmieren in allen Einbaulagen, dichten beispielsweise Lagerstellen gegen eindringenden Schmutz ab und verhindern durch ihre wasserabweisende Wirkung wirksam Korrosion. Schmierfette bestehen aus Mineral- oder Syntheseölen, Additiven und Verdickern (Metallseifen) – zum Beispiel Lithium-, Natrium- oder Calciumseife. Grundöl und Verdicker sind entscheidend für die Eigenschaften des Schmierfetts. Der Verdicker-Anteil und seine chemische Zusammensetzung sind maßeblich für die gewünschte Konsistenz (NLGI-Klasse).

Fettarten und NLGI-Klassen: Man unterscheidet hier zwischen folgenden Fettarten:

  • Lithium-Fette sind bedingt wasserabweisend und – sofern mit Zusätzen versehen – auch oxidationshemmend
  • Natrium-Fette emulgieren mit Wasser und verhindern Korrosion
  • Calcium-Fette sind besonders wasserabweisend, walkstabil und zeichnen sich durch günstiges Kälteverhalten aus
  • Aluminium-Komplex-Fette sind wasserabweisend und eignen sich für erhöhte Temperaturverhältnisse und Belastungen
  • Polyharnstoff-Fette sind wasserabweisend und für hohe Temperaturverhältnisse und Belastungen einsetzbar – z. B. bei Wälzlagern als Langzeit-/Lebensdauerschmierung (Z- oder RS-Lager)

 

Profi-Tipp: Korrosionsschutz

Die durch Korrosion verursachten Schäden an Maschinen und Fahrzeugen sind enorm. Ein Teil davon lässt sich durch geeignete Schutzmaßnahmen vermeiden. Korrosion ist der Angriff oder die Zerstörung von Metallen durch ungewollte chemische oder elektrochemische Reaktion mit korrosiven Mitteln (Wirkstoffen) der Umgebung. Dabei werden Teile der Metall-Oberfläche abgetragen, erkennbar an den bekannten Korrosionsfolgen wie Passungsrost oder Lochfraß. Wirkstoffe der Umgebung sind zum Beispiel der Erdboden, salzhaltige Luft (Meeres-Atmosphäre), Wasser oder Chemikalien. Elektrochemische Korrosion ist immer an die Anwesenheit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit – eines Elektrolyten – gebunden. Die Korrosionsvorgänge laufen auf der Metalloberfläche ab, als Elektrolyt reicht ein hauchdünner Feuchtigkeitsfilm wie beispielsweise auch Handschweiß. Ein chemischer Korrosionsvorgang benötigt kein Elektrolyt. Der Werkstoff reagiert direkt mit dem angreifenden Wirkstoff – zum Beispiel beim Verzundern, Härten oder Schmieden von Werkstücken.

Arten der Korrosion: Korrosion tritt in vielen verschiedenen Formen auf. Einige der bekanntesten sind:

  • Flächenkorrosion: hierbei wird die Metalloberfläche gleichmäßig und langsam abgetragen.
  • Mulden- und Lochkorrosion (Lochfraß): Flächiger Korrosionsabtrag mit zusätzlicher örtlicher Korrosion, die zu kraterförmigen, nadelstichartigen Vertiefungen und zur Durchlöcherung des Bauteiles führt.
  • Kontaktkorrosion: Wenn zwei Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen direkt aneinander grenzen und Feuchtigkeit hinzukommt, entsteht Kontaktkorrosion – das unedlere der beiden Metalle wird dabei zerstört.
  • Spaltkorrosion (Passungsrost): Entsteht, wenn zum Beispiel zwischen aufeinanderliegenden Blechen oder im Passungsspalt zwischen zwei Bauteilen unterschiedliche Sauerstoffkonzentrationen im Elektrolyt durch behinderten Luftzutritt herrschen.

Oberflächen- und Korrosionsschutz: Wesentliche Ergänzung zu einer korrosionsschutzgerechten Konstruktion von Bauteilen und Maschinen ist der passive Korrosionsschutz. Neben einer chemischen Oberflächenbehandlung zum Beispiel durch Brünieren oder Chromatieren bieten Korrosionsschutz-Anstriche bzw. -Überzüge ein äußerst wirkungsvolles Verfahren zur Schadensverhütung. E-COLL Produkte für den Oberflächen- und Korrosionsschutz zum Beispiel sind zur Behandlung von Metalloberflächen wie Blechverkleidungen, Maschinengehäuse oder Schweißnähte konzipiert und schützen diese dauerhaft vor Korrosion. Das Aufbringen des Schutzanstrichs erfolgt durch Lackieren, Spritzlackieren oder Tauchen. Ihre Schutzdauer beträgt bei sachgerechter Vorbehandlung der Oberfläche meist viele Jahre. Des Weiteren können die Produkte zur Reinigung und zum Lösen von festgefressenen Teilen eingesetzt werden. Rost kann in eine stabile Grundierung umgewandelt und die Metalloberfläche damit überlackierbar gemacht werden. Darüber hinaus können geschliffene oder polierte Oberflächen zum Beispiel von Maschinenführungen, Gleitbahnen oder Messwerkzeugen beim Transport oder Lagerung mit einem Korrosionsschutz-Öl oder -Wachs sicher vor Umgebungseinflüssen geschützt werden.


Profi-Tipp: Reinigungsmittel und Hautschutz

Wenn es um die Vorbereitung von Klebeflächen, das Entfernen alter Dichtungen, die großflächige Reinigung in der Industrie oder um die wirksame Hand-Reinigung geht, ist umfassendes Fachwissen gefragt. Hier einige Tipps – für weitere Informationen wenden Sie sich einfach an unsere kompetenten Fachberater.

Teile-Reinigung, Lösemittel und Verdünnungen: Um ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen ist es notwendig, die Werkstückoberflächen oder Arbeitsgeräte gründlich zu reinigen. Den meisten Werkstücken aus dem Fertigungsprozess haften Schmieröle, Korrosionsschutzöle, Fette, Stäube, Schleifmittel oder Farben an. Diese Verunreinigungen müssen vor einer weiteren Verarbeitung – zum Beispiel Lackierung oder Verklebung – unbedingt entfernt werden. Spezielle, sehr hartnäckige Verschmutzungen erfordern zusätzlich Löse- oder Reduktionsmittel, um die Reinigungswirkung zu verstärken. Lösemittel müssen neben guten Löseeigenschaften auch über eine gute Hautverträglichkeit verfügen. 

Hand-Reinigung und Hautschutz: Hautschutzpräparate werden vor, während und nach der Arbeit zum Schutz und zur Pflege gegen hautgefährdende Stoffe eingesetzt und sollen insbesondere vor dem Einfluss von Hautschadstoffen schützen. Je früher solche Präparate angewandt werden, umso höher ist der Schutzeffekt. Ihre volle Wirkung entfalten sie, wenn sie als Bestandteil eines Programms mit Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegepräparaten eingesetzt werden.